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ÜBER TIBLE

2026-26-05

Wiebe van Leeuwen

Manche reden über Veränderung. Andere stellen sich auf ein Surfbrett und legen einfach los. Merijn Tinga, besser bekannt als der Plastic Soup Surfer, windsurfte von Nizza nach Rom, um auf eine bewährte Lösung gegen Abfall aufmerksam zu machen: ein Pfandsystem für Plastikflaschen und Dosen.

Seine Mission? Einen Reverse-Vending-Automaten und ein funktionierendes Pfandsystem der Vatikanstadt näherzubringen. Das mag wie eine große Geste klingen. Und das ist es auch. Aber zugleich ist es genau die Art von konkretem Handeln, die uns bei Tible glücklich macht.

Teamwork

Dies ist keineswegs eine einmalige Expedition, denn Merijn ist seit mehr als zwölf Jahren an europäischen Küsten und Flüssen unterwegs, um den Spuren der Plastikverschmutzung zu folgen. Tible wiederum ist seit über siebzehn Jahren am niederländischen Pfandsystem beteiligt. Ein gutes Match also – und ehrlich gesagt, bei einem Vornamen wie Merijn gab es sofort eine Verbindung zu unserem Gründer Merijn Boom!

Diesmal war jedoch etwas Neues an der Reise des Plastic Soup Surfers: Unser Logo prangte auf seinem Segel. Nicht (nur😉) zur Zierde, sondern weil wir an dieselbe Lösung glauben. Wir entwickeln die Software, die Pfandsysteme funktionieren lässt, und Merijn zeigt der Welt, warum sie gebraucht werden. Das nennen wir Teamwork!

Der Höhepunkt der Reise war der 21. Mai: In Rom traf Merijn Papst Leo XIV. und überreichte dem Vatikan im Namen von Tible einen Reverse-Vending-Automaten. Gerade an einem Ort mit solch weltweiter Sichtbarkeit kann ein solcher Schritt zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht vage oder weit weg sein muss. Man kann heute anfangen. Mit etwas Kleinem. Etwas Greifbarem. Etwas, das die Menschen verstehen.

Schöne Worte oder Taten?

Merijn ist nicht nur nach Rom gesegelt, um über Plastikverschmutzung zu sprechen; er kommt mit konkreten Lösungen. Und jetzt gibt es einen Vorschlag für ein Pfandsystem in der Vatikanstadt. Das macht Merijn so gut. Er lässt die Plastiksuppe nicht nur groß und dringlich wirken, sondern auch nah und lösbar. Und das findet bei uns Anklang.

Denn ein Reverse-Vending-Automat ist nie nur eine Maschine; er ist eine Lösung, in der Handel, Logistik, Produzenten, Technik und Nutzer alle ihren Teil beitragen. Wenn dieses System gut funktioniert, fühlt es sich einfach an. Man gibt etwas zurück, bekommt sein Pfand zurück, fertig. Aber damit es sich einfach anfühlt, muss hinter den Kulissen vieles richtig laufen. Und genau hier kommt unsere Reverse-Vending-Collector-Plattform ins Spiel.

Bei Tible lieben wir Lösungen, die in der echten Welt funktionieren. Nicht nur auf dem Papier. Nicht nur in einer Präsentation. Sondern auf der Fläche, im Laden, in der Lieferkette und bei den Menschen, die tatsächlich damit arbeiten müssen.

Daten machen zirkuläre Systeme umsetzbar

Mit unserer Reverse-Vending-Collector-Plattform helfen wir dem Handel, die Kontrolle über Rückgabeströme und Zählungen zu gewinnen. Welche Verpackungen kommen herein? Wo entstehen Abweichungen? Welche Daten werden benötigt, um Prozesse zuverlässig und prüfbar zu halten?

Das mag technisch klingen, aber letztlich geht es um etwas zutiefst Menschliches: Vertrauen. Vertrauen, dass die Zählungen stimmen, dass sich die Systeme nahtlos in den Arbeitsalltag einfügen und dass eine zirkuläre Lieferkette nicht nur eine gute Idee ist, sondern praktisch umsetzbar bleibt.

Genau darin liegt für uns die Verbindung zu Merijns Mission. Er macht ein riesiges Problem sichtbar und bringt es auf etwas Konkretes herunter. Eine Flasche. Eine Dose. Eine Maschine. Ein System, das funktioniert.

Von den Niederlanden nach Europa

Die Niederlande haben viel Erfahrung mit Pfandsystemen. Dieses Wissen wird in anderen Ländern immer relevanter. Auch im Vereinigten Königreich arbeiten Parteien an Pfandsystemen. In Zukunft werden Länder wie Frankreich und Italien ähnliche Schritte gehen oder beschleunigen müssen. Wenn es so weit ist, geht es nicht nur um Politik, sondern vor allem um die Umsetzung. Um Systeme, die zuverlässig sind. Um Daten, die Einblick geben. Um Technik, die nicht im Weg steht, sondern hilft. Daran glauben wir.

IT sollte nicht verkomplizieren, was ohnehin schon komplex genug ist. Technik sollte Klarheit schaffen, Prozesse unterstützen und Menschen voranbringen. Ob es ein KMU ist, das seine IT in den Griff bekommen möchte, oder eine Pfandkette, die Millionen von Verpackungen verarbeitet.

Gemeinsam gegen den Strom

Gemeinsam mit SecDesk unterstützen wir Merijn Tinga bei seiner Mission, weil sie etwas berührt, woran wir seit Jahren bauen: intelligente, zuverlässige und menschenzentrierte Technologie für zirkuläre Systeme. Merijn zeigt, dass Veränderung in dem Moment beginnt, in dem jemand beschließt, in Bewegung zu kommen. Gegen den Strom, wenn es sein muss.

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